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Andy´s Korfu-Page
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Es gibt neues zu
Berichten:
Unser diesjähriger
Urlaub ging im Juni 2003 auf die Chalkidiki. Hier die ersten Bilder
"Fast"
Individualurlaub auf Korfu

Eine neue Boing 757-500 von
Condor bringt uns sicher auf die wirklich sehr sehr grüne Insel
Korfu.Die Landebahn ist wie angekündigt eine Augenweide, da sie wie
eine Landzunge umgeben von Wasser erscheint. Eine lange Busfahrt
über die halbe Insel hinterläßt einen ersten angenehmen Eindruck
auf uns.
Glücklicherweise brauchen wir
bei den großen Hotels in Stadtnähe nicht aussteigen. Erstes
Erstaunen - ein riesengroßer Lidl - wie sich später herausstellt,
mit fast dem gleichen Angebot wie in Deutschland. Langsam
werden die Straßen enger und die Olivenwälder größer. Als dann
der Bus milimeterweise versucht, weder links noch rechts die
Häusermauern eines kleinen idyllischen Dorfes zu beschädigen,
fragen wir uns, wie abseits unsere Unterkunft liegt, zumal es kurz
danach keine befestigte Straße mehr gibt, sondern nur noch einen
Schotterweg. Und dann sind
wir da. Ein Appartementhaus oberhalb einer traumhaften ruhigen
Sandbucht, mit einer Terrasse, die wir lieben lernen. So viele tolle
Sonnenuntergänge, so tolle Bilder und so schöne Momente - einfach
traumhafte Erinnerungen.
Natürlich steht am nächsten
Morgen wie bestellt unser Miniauto vor der Tür, ein schwarzer SEAT
Marbella. Diese Auto kann ideal die Hitze in sich speichern.
Nach 24 Stunden habe ich auch
meine innere Unruhe abgelegt, da der Gedanke der Selbstverpflegung
in Griechenland, in einer ruhigen Badebucht, mich doch etwas nervös
gemacht hat. Aber es ist überhaupt kein Problem und es macht viel ,
viel Spaß ( außer der Abwasch ).
Da wir sehr neugierig sind,
sollte so viel wie nur möglich erkundet werden. Also ab ins Auto
und los. Der Norden mit Acharavi und Roda gefällt uns trotz der
Negativpublicity ( Massentourismus ) sehr gut. Viele gemütliche
Gaststätten, viel Unterhaltung und ein netter Strand hinterlassen
einen guten Eindruck, natürlich kein Vergleich mit unserem Sant
George Strand. Wenn man schon im Norden der Insel ist, darf man auf
keinen Fall Sidari verpassen. Dort gibt es eine tolle Felsküste und
viele kleine Badebuchten sowie den berühmten Canal d`Amour:
Angeblich soll jedes Mädchen, das den Canal durchschwimmt und dabei
an ihren Traummann denkt, ihn bald darauf ehelichen können.
Verheiratete Frauen sollten es sich allerdings genau überlegen,
insbesondere wenn der Ehemann dabei ist. Traumhaft ist diese Küste
beim Sonnenuntergang.
Zwischendurch gehen wir den
gesamten Urlaub viel, viel baden, ab und zu schnorcheln, Sandburgen
werden ohne Ende gebaut und auf Wind zum Surfen wird nebenbei auch
gewartet. Und dabei genießen wir intensivst die griechische Küche.
Paleokastritsia ist wirklich einen Ausflug oder
auch zwei oder drei wert. Den schönsten Blick auf Paleokastritsia
hat man vom Bergdorf Lakones " dem Balkon des Ionischen Meeres
" aus. So schön diese Gegend ist, so überlaufen ist sie auch.
Wir mieten uns ein Boot für eine Stunde und entfliehen so dem
Trubel am Strand. Man kann solch ein Motorboot auch einen Tag
ausleihen und alle Buchten abfahren. Irgendwo hält man an und weit
und breit ist keine Menschenseele zu sehen. Die eine Stunde reicht,
um einen ersten Eindruck zu bekommen, wie schön doch die Welt sein
kann, sie reicht auch um anschließend etwas schwankend durch die
Gegend zu laufen, da der Wellengang nicht zu verachten ist.
Übrigens wird empfohlen diese Ausflüge gleich am Morgen zu
beginnen, da der Wind im Laufe des Tages oftmals zunimmt, so daß
ein Ausleih dann schwierig wird. Das tolle an der Geschichte ist,
daß man keinen Bootsführerschein braucht.
Heute Abend machen wir einen Spaziergang zum
Fishermans Cabin. Von unserem Strandhaus läuft man etwa 30 Minuten,
da wir aber diesen Insidertip gelesen haben, nehmen wir diese "
Strapaze " gern auf uns. Es lohnt sich. In dieser
Fischgaststätte gibt es nur frisch gefangenen Fisch, der in allen
möglichen Varianten zubereitet wird. Man sitzt draußen an der
frischen Luft, zwischen ausgestopften Fangerfolgen und läßt sich
verwöhnen. Da es auch genug Ouzo gibt und Fisch bekanntlich
schwimmen muß, schwanken die Olivenbäume am Wegesrand ein ganz
klein wenig beim nach Hause gehen ( ansonsten ist es auch viel zu
gruselig ). Urlaub ist etwas Tolles.
Kerkyra - oder zu deutsch Korfu Stadt lohnt sich
immer, ob man Einkaufen oder einfach bummeln will, ob man sich die
beiden Festungen oder die Altstadt ansehen will. Oder man Griechen
mitten in der Stadt auf einer tollen Anlage Polo spielen sehen.
Den Süden besichtigen wir überwiegend vom Auto
aus, ohne groß durch die Gegend zu laufen. Achillion
ist trotz der vielen, vielen Sissi - Verehrer immer einen Ausflug
wert. Auch ein Kulturbanause bekommt das Staunen in diesem Gebäude.
Und wenn wir schon mal im Süden sind, besuchen wir auch noch das
Erlebnisbad mit den vielen Rutschen.
Der Pantokrator, die höchste Erhebung Korfus ist
unser nächstes Ziel. Nach 2 Anläufen sind wir hochgefahren und
genießen gerade so noch den Ausblick, bevor er wieder in den Wolken
liegt. Meistens wird es ab Mittag diesig, so daß der Ausblick nur
noch halb so schön ist. Aber selbst, wenn man nicht das tollste
Wetter erwischt, lohnt sich schon die Fahrt über die Serpentinen.
Auf der Hinfahrt nehmen wir den ausgeschilderten Weg, auf der
Rückfahrt fahren wir durch ein ganz altes Dorf, wo einfach die Zeit
stehen geblieben ist. Tja und nun fahren wir und fahren und
irgendwann nehmen wir einen falschen Weg und schwups sitzen
wir mitten in einem Olivenhain fest. Wir steigen aus und versinken
knöcheltief im Schlamm. Langsam fangen wir an, uns Gedanken zu
machen. Wir schauen nach, was uns die nächste Kurve bringt und
bekommen einen großen Schreck. Dort erwartet uns ein riesiges
Schlammloch aus dem wir nie mit unserem kleinen Marbella
herauskommen würden. An den
Seiten des Weges liegen einzelne Teile von zerrissenen Olivennetzes.
Wir versuchen nun unser Auto umzudrehen und mit viel Schwung aus
dieser kurvenreichen Schlammgegend herauszubekommen. Optimistisch
wie wir sind, klappt es auch. Erst im nachhinein sehen wir in
welcher " Gefahr " wir uns befunden haben . Abends um 20
Uhr , wenn es gerade dunkel wird, findet einen keiner mehr im
Olivenhain weit oberhalb vom Sant George Strand. Endlich wieder auf
unserer traumhaften Terrasse, fallen uns viele Steine vom Herzen.
Tja und nun heißt es langsam Abschied nehmen.
Aber eigentlich fehlt noch Andrea, die wir im Fishermanns Cabin
kennengelernt haben. Sie hat auf Korfu ein Haus gemietet - sehr
idyllisch gelegen, trotz der angrenzenden Straße und lebt zum Teil
auf Korfu. Meistens fährt sie von Mitteldeutschland mit einem
Kleinbus nach Korfu und verbringt dann hier 2 - 3 Monate des Jahres,
sowohl beruflich als auch privat. Aber das ist eine neue Geschichte.
Korfu ist einfach eine oder viele Reisen wert
!!!!!!!
PS: Und Kuchen backen kann man als "Touri"
auch auf Korfu, auch wenn uns kein Mensch so richtig verstehen
wollte, weil es kaum nachvollziehbar ist, daß ein Urlauber
Backpulver braucht. Aber auch dies wäre schon wieder eine neue
Geschichte.
Zum Thema gibt es eine
ganze Menge interessante Links:




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Bilder aus Korfu




Literatur
DUMONT EXTRA Ausgabe 2000
ISBN 3770151216
Kurz und knapp, fast
alles über Korfu - mit Ortsbeschreibungen (A-Z) und 5 EXTRA-Touren.
Große Korfu-Karte zum Ausklappen ist sehr praktisch für
Einsteiger.
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